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Oscar Fun Facts

Die begehrte goldene Statue heißt eigentlich weder Oscar, noch Academy Award – der offizielle Name lautet: "The Academy Award of Merit"

Rekorde

Bereich Film
  • Die meisten Nominierungen
    ... erhielten "Alles über Eva" (1952) und "Titanic" (1997), mit jeweils 14.
  • Die meisten Oscars
    Die bis heute höchste Anzahl an Academy Awards, die ein Film erhielt, liegt bei 11: Ben Hur, 1959: 11 Oscars bei 12 Nominierungen;Titanic, 1997: 11 Oscars bei 14 Nominierungen; Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs: 11 Oscars bei 11 Nominierungen.
  • Die größten Verlierer
    "Am Wendepunkt" (1977) und "Die Farbe Lila" (1985) wurden jeweils in 11 Kategorien nominiert und gingen leer aus.
  • Animation
    "Die schöne und das Biest" (1991) und "Oben" (2010) sind die einzigen Animationsfilme, die je für den besten Film nominiert wurden. 2001 wurde die Kategorie "Bester Animationsfilm" eingeführt. Der erste Gewinner war "Shrek".

Bereich Regie
  • Die meisten Nominierungen
    ... erhielt der deutschstämmige William Wyler - er wurde 12 mal nominiert und gewann drei mal (1943 für "Mrs. Miniver",1947 für "Die besten Jahre unseres Lebens", 1960 für "Ben Hur").
  • Die meisten Oscars
    Mit vier Academy Awards liegt bis heute John Ford vorne - 1936 für "Der Verräter", 1941 für "Früchte des Zorns", 1942 für "Schlagende Wetter" und 1953 für "Der Sieger".
  • Regisseurinnen
    In der Geschichte der Oscars wurde bisher nur vier Frauen in der Kategorie "beste Regie" nominiert: Lina Wertmüller ("Sieben Schönheiten", 1976); Jane Campion ("Das Piano", 1993); Sofia Coppola ("Lost in Translation", 2003); Kathryn Bigelow ("Das Todeskommando”, 2010)

Bereich Schauspiel
  • Der jüngste Gewinner
    Tatum O’Neal erhielt 1973 mit zehn Jahren den Oscar für die beste Nebendarstellerin (in "Paper Moon"). Zuvor erhielt Shirley Temple mit sechs Jahren einen Ehren-Oscar (1939).
  • Der älteste Gewinner
    Jessica Tandy erhielt 1989 mit 80 Jahren den Oscar für die beste Hauptdarstellerin (in "Miss Daisy und ihr Chauffeur").
  • Die ersten Gewinner
    Der deutsche Schauspieler Emil Jannings erhielt 1929 den ersten Oscar für den besten Hauptdarsteller, in "Sein letzter Befehl" und "Der Weg allen Fleisches". Zur ersten besten Hauptdarstellerin kürte man Janet Gaynor, für gleich drei Rollen: In "Engel der Straße", "Im siebenten Himmel" und "Sonnenaufgang".
  • Die meisten Nominierungen
    Meryl Streep hält mit 16 Nominierungen den Rekord für den am häufigsten nominierten Schauspieler. Gewonnen hat sie bisher nur zwei: Für die beste Nebendarstellerin in "Kramer gegen Kramer" (1979) und die beste Hauptdarstellerin in "Sophies Entscheidung" (1982).
    Bei den Männern liegt Jack Nicholson mit 12 Nominierungen vorne: Acht für den besten Hauptdarsteller, vier für den besten Nebendarsteller. Drei hat er bekommen: 1976, als bester Hauptdarsteller in "Einer flug über das Kuckucksnest"; 1984, als bester Nebendarsteller in "Zeit der Zärtlichkeit" und 1998, als bester Hauptdarsteller in "Besser geht’s nicht".
  • Eine Rolle, zwei Nominierungen
    Kate Winslet ist bisher die einzige Schauspielerin, die sich Oscar-Nominierungen für eine Rolle teilte – und das gleich zweimal: Nominiert wurde sie neben Gloria Stuart für den Part der Rose DeWitt Bukater in "Titanic” (1997) und zusammen mit Judi Dench für die Darstellung der Schriftstellerin Iris Murdoch in "Iris” (2001).
  • Die meisten Oscars
    Katherin Hepburn ist die Schauspielerin mit den meisten Academy Awards – jeweils für die beste Hauptdarstellerin: 1933 für "Morgenrot des Ruhms", 1967 für "Rat mal, wer zum Essen kommt", 1968 für "Der Löwe im Winter" und 1981 für "Am goldenen See"
  • Die längste Dankesrede
    Greer Garson testete 1943 fast sechs Minuten lang die Geduld des Publikums – so lange brauchte sie, um sich für den Oscar für die beste Hauptdarstellerin (in "Mrs. Miniver") zu bedanken.

Skandale

1971: George C. Scott lehnte den Oscar für die Titelrolle in "Patton – Rebell in Uniform" ab – er empfand die Preisvergabe als überflüssigen und unproduktiven Wettstreit.

1973: Marlon Brando sollte für seine Rolle in "Der Pate" den Oscar für den besten Hauptdarsteller erhalten. Zur Preisverleihung schickte er "Sacheen Littlefather", die erklärte, Brando wäre an dem Preis nicht interessiert, weil Indianer in Hollywoodfilmen oft diskriminiert und in einem schlechten Bild dargestellt würden. Später stellte sich heraus, dass "Littlefeather" keine Indianerin war, sondern eine Schauspielerin namens Maria Cruz.

1974: Der Fotograph und Galleriebesitzer Robert Opel verschaffte sich als Journalist zur Verleihung Zutritt und lief während der Gala nackt an einem sehr verdutzten David Niven vorbei, der gerade im Begriff war, Elizabeth Taylor anzukündigen.

1986: Cher tauchte bauchfrei, mit asymetrischem Kostüm und gigantischer, fedriger Kopfbedeckung zur Gala auf.

1988: Kaum krasser: Cher holte ihren Oscar für die beste Hauptrolle in "Mondsüchtig" in einem äußert durchsichtigen Kleid im Negligéstil ab.

2001: Das Gala-Gewand der Sängerin Björk (nominiert für den Song "I’ve seen it all" aus "Dancer in the Dark") bestand zu 75 Prozent aus einem Plüschschwan.

2003: Der Dokumentarfilmer Michael Moore erhielt den Oscar für den besten Dokumentarfilm ("Bowling for Columbine"), brachte mit seiner politisch geladenen Dankesrede ("Shame on you Mr. Bush!") den konservativen Teil des Publikums gegen sich auf und wurde mit plötzlichem Einsatz des Orchesters zum Schweigen gebracht.

2009: Kein wirklicher Skandal, aber immer einen Seitenhieb auf das künstlerische Image der Oscars landete Oscar-Preisträger William Friedkin: Er kritisierte "das Konzept" der Academy Awards als "die großartigste Werbestrategie, die je eine Industrie für sich selbst entwickelt hat" ...

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